SPITZKE elektrifiziert die Südbahn

Das Großprojekt im Süden Deutschlands

Bis 2021 soll die “Südbahn” sowie die weiterführende “Bodenseegürtelbahn” in mehreren Etappen elektrifiziert und für eine Geschwindigkeitserhöhung auf 160 km/​h vorbereitet werden. Seit 2018 sind die Mitarbeitenden des SPITZKE-Kompetenzbereichs Ausrüstung/​Elektrotechnik bereits auf der Strecke Ulm – Friedrichshafen – Lindau-Aeschach im Einsatz. Begleiten Sie mit uns in diesem Baustellenticker die Arbeiten der Unternehmensgruppe SPITZKE im Bauabschnitt TEH 3.

Update #16 - Mein Projekt: Technischer Bauabrechner Stefan Witschel

Unter der Überschrift “Mein Projekt” nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen Sie mit hinter die Kulissen der Elektrifizierung der Südbahn und erzählen von ihren Aufgaben.

Projektleiter Mario Atzler bei der Elektrifizierung der Südbahn SPITZKE SE

“Die Südbahn ist mein erstes Projekt bei SPITZKE und aktuell bin ich für die Bauabrechnung des Abschnitts TEH 3 verantwortlich. Zuvor war ich bereits für die Abschnitte TEH 1, 2 und 4 zuständig. Als Bauabrechner ist es meine Aufgabe, die von uns erbrachten Leistungen zu erfassen und diese anhand des Leistungsverzeichnisses abzurechnen. Dafür erstelle ich Aufmaße und reiche diese an den jeweiligen Bauüberwacher des Auftraggebers weiter, so dass unsere Leistungen nach deren Bestätigung in Rechnung gestellt werden können. 

Die dafür notwendigen Informationen erhalte ich in erster Linie von unseren Bauleitern und über die Bautagesberichte, mit denen unsere Teams vor Ort den täglichen Baufortschritt dokumentieren. Manchmal bin ich aber auch selbst auf den Bauvorhaben unterwegs und verschaffe mir einen Überblick zum Baugeschehen.

Zu SPITZKE bin ich vor zwei Jahren als Quereinsteiger gekommen. Ursprünglich habe ich Industriekaufmann gelernt und in der Buchhaltung eines anderen Unternehmens gearbeitet. Nach gut fünf Jahren wollte ich mich verändern. Ein alter Freund aus der Berufsschule hat mich dann auf SPITZKE und die Stelle als technischer Bauabrechner aufmerksam gemacht. Für diesen Beruf gibt es keine spezifische Ausbildung oder Studium. Insofern war er ideal für einen Quereinstieg. Das Wichtigste ist, dass man selbstständig arbeiten und Verantwortung tragen möchte. Das war für mich auch der ausschlaggebende Punkt. Außerdem gefällt mir die Abwechslung, die der Job mit sich bringt. Ich komme sehr viel mit Kolleginnen und Kollegen in Kontakt und mein Arbeitsplatz beschränkt sich nicht nur auf einen Schreibtisch und einen Monitor, sondern ich bin auch draußen unterwegs und sehe, was hinter den Zahlen steht, mit denen ich arbeite. 

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Sind auch Sie auf der Suche nach einem zukunftssicheren Job? Unser Unternehmensbereich Ausrüstung/​Elektrotechnik freut sich bundesweit über Unterstützung, z. B. als Oberleitungsmonteur (m/​w/​d) oder Bau- sowie Projektleiter (m/​w/​d).  Alle offenen Stellenangebote der Unternehmensgruppe SPITZKE gibt es unter www.spitzke.com/​karriere.


 

Update #15 - Ein neuer Abschnitt beginnt

18.09.2020 // Seit dem 14. September ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen Ravensburg und Friedrichshafen voll gesperrt. Damit haben die Arbeiten im zweiten TEH 3-Bauabschnitt planmäßig begonnen. Bis Mitte Dezember werden hier weitere Maste gegründet und Drähte der Oberleitung gezogen. Ein wichtiger Schritt im Rahmen des Südbahn-Projekts, wo die Züge künftig mit 160 km/​h fahren sollen. Neben der freien Strecken haben auch die Sperrpausen in den Bahnhöfen Ravensburg und Friedrichshafen begonnen, in denen parallel die Leistungen zum Aufbau der Oberleitungsanlage ausgeführt werden.

Update #14 - Mein Projekt: Projektleiter Henning Voß

Unter der Überschrift “Mein Projekt” nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen Sie mit hinter die Kulissen der Elektrifizierung der Südbahn und erzählen von ihren Aufgaben.

SPITZKE SE Projektleiter Henning_Voss

“Ich bin seit fünf Jahren bei SPITZKE und derzeit als Projektleiter für Teilabschnitt TEH 4 auf der Südbahn verantwortlich. In diesem Abschnitt haben wir die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen. Jetzt steht vor allem das Nachtragsmanagement – also die Nachbearbeitung und Abrechnung von zusätzlichen Leistungen – sowie die Realisierung einiger Restarbeiten im Fokus. Außerdem unterstütze ich meinen Kollegen Mario Atzler im Abschnitt TEH 3.

Wenn man als Projektleiter mit einem neuen Bauvorhaben beginnt, ist der erste Schritt immer: Lesen, lesen, lesen – Das Leistungsverzeichnis, die Verträge etc. Als Projektleiter muss man das alles verinnerlichen. Dann folgen der interne Projektbeginn, die Baufeldbegehungen und die Planungen. In dieser Phase kommuniziert man mit vielen Leuten: dem Auftraggeber, seinen Bauleitern oder auch Nachunternehmern. Auch die Personal- und Gerätedisposition gehört zu den Aufgaben eines Projektleiters. Letztendlich laufen alle Fäden bei einem zusammen. Das ist sehr viel Verantwortung.

Vor meiner Zeit bei SPITZKE habe ich an der TU Dresden Verkehrsingenieurwesen studiert. Im Hauptstudium habe ich mich auf die Planung und den Betrieb elektrischer Verkehrssysteme spezialisiert – also schon gezielt auf das System Bahn. Zu SPITZKE bin ich dann über ein Praktikum während des Studiums gekommen.

An der Arbeit als Projektleiter gefällt mir vor allem die Abwechslung. Man verbringt nicht den ganzen Tag im Büro, sondern ist genauso oft auch draußen auf den Bauvorhaben. Wenn diese, wie auf der Südbahn, noch in einer so schönen Landschaft wie dem Bodensee sind, ist das wirklich etwas Besonderes. Ein weiterer Pluspunkt sind die Freiheiten, die man in der Selbstorganisation hat. Letztendlich geht es darum, das Projekt durchzuziehen. Aber den Weg dahin kann man selbst mitgestalten.

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Sind auch Sie auf der Suche nach einem zukunftssicheren Job? Unser Unternehmensbereich Ausrüstung/​Elektrotechnik freut sich bundesweit über Unterstützung, z. B. als Oberleitungsmonteur (m/​w/​d) oder Bau- sowie Projektleiter (m/​w/​d).  Alle offenen Stellenangebote der Unternehmensgruppe SPITZKE gibt es unter www.spitzke.com/​karriere.


 

Update #13 - Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Gründungskolonnen

Rund 820 Oberleitungsmaste wurden bislang auf der Strecke zwischen Aulendorf und Ravensburg für die Elektrifizierung der Südbahn gegründet. Diese Aufgaben übernehmen bei SPITZKE die Gründungsexperten der NL Leer.

 


 

Update #13 - Mein Projekt: Kalkulator Robert Schnisa

Unter der Überschrift “Mein Projekt” nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen Sie mit hinter die Kulissen der Elektrifizierung der Südbahn und erzählen von ihren Aufgaben.

SPITZKE SE Robert Schnisa Elektrifizierung Südbahn

“Als Kalkulator beschäftige ich mich bei SPITZKE in erster Linie mit Ausschreibungen für Bauvorhaben, auf die wir uns bewerben wollen. Mein Fokus liegt dabei auf Projekten im Bereich der Oberleitungsmontage.

Damit wir zusammen mit dem Management eine fundierte, strategische Entscheidung treffen können, ist es wichtig, die Ausschreibungen genauestens zu analysieren und entsprechend aufzubereiten. Dafür betrachte ich unter anderem die Marktsituation, unsere Personal- und Gerätekapazitäten und die Gegebenheiten vor Ort. Ziel ist es, eine Kalkulation zu erstellen, wie wir als Unternehmen das Bauvorhaben optimal umsetzen können. Darüber hinaus unterstütze ich auch später die Kollegen bei der Bauausführung, kalkuliere zusätzliche oder geänderte Leistungen und zeige Besonderheiten, Chancen sowie Risiken auf.

Ursprünglich bin ich 2002 als Quereinsteiger über Trainingsmaßnahmen zum Gewerk Oberleitung gekommen. Über einige Jahre und viele Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen habe ich dann kleine Bauvorhaben komplett abgewickelt und mir weitere Aufgabenbereiche (Arbeitsvorbereitung, Abrechnung und Nachtragsmanagement) erschlossen. 2008 folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Diplom Betriebswirt. Nachdem ich das erfolgreich abschlossen hatte, wechselte ich als Kalkulator in den Vertrieb.

Bei Großprojekten wie der Elektrifizierung der Südbahn – aber auch bei vielen anderen Projekten unserer Unternehmensgruppe – begeistert mich vor allem die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Die stetige Kommunikation mit den Projektbeteiligten, insbesondere der Projekt- und Bauleitung ist das A und O in dem Beruf. Voneinander lernen, das ist Teamarbeit! Niemand weiß alles und jeder kann immer dazulernen! Das ist jeden Tag spannend.”

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Update #12 - Vorbereitung auf zweiten TEH 3 Bauabschnitt

Während der abschließenden Leistungen zur Fertigstellung des ersten Teils des Bauabschnitts TEH 3, laufen parallel die Vorbereitungen für die Strecke zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Darunter fallen aktuell Bohrarbeiten in den Bahnhöfen Ravensburg und Friedrichshafen sowie die Materiallogistik auf den freien Strecken dazwischen. Das Ende der Totalsperrung für diesen Abschnitt ist für Mitte Dezember geplant. Damit hat das Projektteam rund 1,5 Monate weniger Bauzeit als beim ersten Abschnitt, obwohl die Strecke nur unwesentlich kürzer ist. Eine Herausforderung, bei der wir unseren Kollegen der Gründung wie auch unseren Experten der Kompetenz Ausrüstung/​Elektrotechnik gutes Gelingen wünschen!


 

Update #11 - Mein Projekt: Projektleiter Mario Atzler

Unter der Überschrift “Mein Projekt” nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen Sie mit hinter die Kulissen der Elektrifizierung der Südbahn und erzählen von ihren Aufgaben. Den Anfang macht der Projektleiter des Abschnitts TEH 3, Mario Atzler:

Projektleiter Mario Atzler bei der Elektrifizierung der Südbahn SPITZKE SE

“Als Projektleiter kümmere ich mich in erster Linie um alle organisatorischen und kaufmännischen Fragen eines Projekts und bin beispielsweise in die Erstellung der Bauablaufpläne, die technischen und personellen Planungen und die Prozesse für Abrechnungen, Controlling und das Nachtragsmanagement involviert. Ebenso stehe ich in regelmäßigem Kontakt zu Auftraggebern und zuständigen Behörden. Beim Projekt „Elektrifizierung der Südbahn“ verantworte ich derzeit die Arbeiten im Abschnitt TEH 3. Das bedeutet, dass ich vom Monteur über den Bauleiter bis zum Maschinenführer bis zu 80 Leute im Team habe. Kommunikationsstärke, eine schnelle Auffassungsgabe und organisatorisches Talent helfen da enorm. Ich bin neben meiner Bürotätigkeit natürlich auch oft auf dem Bauvorhaben vor Ort, sehe daher viel von Deutschland und komme mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Für mich ist gerade diese Abwechslung das Interessante an diesem Job. Und wenn wir das Projekt am Ende erfolgreich umgesetzt haben, können wir zu Recht stolz auf das gemeinsam Geleistete sein.

Ursprünglich habe ich Bankkaufmann gelernt, aber nie wirklich in diesem Beruf gearbeitet. Ich war stattdessen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg im Bereich investiver Maßnahmen und Forschung und Entwicklung tätig sowie an der Vergabe von Fördermitteln beteiligt. Nach meinem Wechsel in die freie Wirtschaft habe ich sehr schnell im Projektmanagement Fuß gefasst. Das Know-how im Bereich Oberleitungsanlagen (OLA) kam on the Job. Ich habe berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre studiert und stehe jetzt kurz vor dem Abschluss meines zweiten Studiums als Wirtschaftsingenieur. Im OLA-Bereich zu arbeiten ist eine sichere Zukunftsperspektive – gerade in Hinblick auf die Elektrifizierungsoffensive.”

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Sind auch Sie auf der Suche nach einem zukunftssicheren Job? Unser Unternehmensbereich Ausrüstung/​Elektrotechnik freut sich bundesweit über Unterstützung, z. B. als Oberleitungsmonteur (m/​w/​d) oder Bau- sowie Projektleiter (m/​w/​d).  Alle offenen Stellenangebote der Unternehmensgruppe SPITZKE gibt es unter www.spitzke.com/​karriere.


 

Update #10 - Erster Teil des Bauabschnitts TEH 3 planmäßig abgeschlossen

Elektrifizierung Südbahn: Erster Teil des Bauabschnitts TEH 3 planmäßig abgeschlossen

Seit dem 20. Juli rollt auf der Südbahn zwischen den Bahnhöfen Aulendorf und Ravensburg wieder der Zugverkehr. Mit Aufhebung der Totalsperrung ist damit der erste Teil des Bauabschnitts TEH 3 planmäßig abgeschlossen. Seit Anfang März dieses Jahres hatten die Experten der SPITZKE-Kompetenz Ausrüstung/​Elektrotechnik sowie auf der zweigleisigen Strecke ca. 820 Maste gegründet und rund 55 km Kettenwerk gezogen.


 

Update #9 - Blick in den Arbeitsalltag unserer Oberleitungsmonteure

Welche Arbeiten stecken hinter der Elektrifizierung der Südbahn? Wie sieht der Arbeitsalltag der Oberleitungsmonteure bei SPITZKE aus und welche Handgriffe müssen sitzen damit später die Bahn auf elektrifizierten Strecken fahren kann? Mit dem Klick auf das folgende Video erhalten Sie einen kurzen Einblick.

Unser Unternehmensbereich Ausrüstung/​Elektrotechnik sucht bundesweit Oberleitungsmonteure (m/​w/​d) zur Unterstützung. Wollen Sie künftig Ihr Know-how in der Errichtung, der Instandhaltung sowie der Wartung von Oberleitungsanlagen einbringen? Dann bewerben Sie sich jetzt.  Mehr Informationen zur SPITZKE-Kompetenz Ausrüstung/​Elektrotechnik erhalten Sie hier.


 

Update #8 – Die Elektrifizierung der Südbahn in Fokus der Medien

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Arbeiten an der Elektrifizierung der Südbahn wiederholt das Interesse der lokalen und regionalen Medien geweckt.  Zuletzt berichtete die Schwäbische Zeitung über die Montage des 44-Meter-Jochs im Aulendorfer Bahnhof sowie den aktuellen Stand der Elektrifizierungsarbeiten.  Die Berichte lesen Sie nach Klick auf die Links im Text.


 

Update #7 – Anschluss zwischen den Bauabschnitten TEH 2 und TEH 3 hergestellt

In der Nacht zum Mittwoch, den 29. April, wurde das erste Kettenwerk, bestehend aus Fahrdraht und Tragseil, im Bahnhof Aulendorf gezogen. Damit ist der Anschluss des Bauabschnitts TEH 2 an den Abschnitt TEH 3 hergestellt.

SPITZKE stellt Anschluss zwischen den Bauabschnitten TEH 2 und TEH 3 her


 

Update #6 – Joch-Montage im Bahnhof Aulendorf

Mitte April waren unsere Oberleitungs- und Gründungsmonteure im Bahnhof Aulendorf „nachtaktiv“. Denn für die Montage des längsten Jochs des Bahnhofs mussten an einem Sonntagabend vor Ort mehrere Gleise voll gesperrt werden.
Mithilfe von Zweiwege-Baggern, selbstfahrenden Zweiwegehubarbeitsbühnen, den sogenannten EVO-Steigern, sowie den Krupp-Gleisbohrrammen I und II wurde das 44 m lange und neun Tonnen schwere Joch angehoben und montiert.

SPITZKE stellt Joche im Bahnhof Aulendorf


 

Update #5 – Sichtbarer Fortschritt entlang der Strecke

Positive Nachrichten zum Osterfest: Mittlerweile sind die Fortschritte bei der Elektrifizierung der Südbahn nämlich auch im Bauabschnitt TEH 3 deutlich sichtbar. Zwischen Ravensburg und Niederbiegen wurden in den vergangenen Wochen nicht nur die Mastfundamente gegründet, sondern auch zahlreiche Fahrleitungsmaste gestellt und ausgerüstet. Wir wünschen Ihnen allen frohe Ostertage und melden uns nach einer kurzen Feiertagspause zurück.

Fahrleistungsmaste zwischen Ravensburg und Niederbiegen auf dem Südbahn Bauabschnitt TEH 3


 

Update #4 – Gründen und Stellen der Oberleitungsmaste

Bereits seit Februar gab es auf der Strecke zwischen Aulendorf und Ravensburg immer wieder Logistikfahrten. Dabei wurde das für die Arbeiten benötigte Material entlang der Strecke platziert und für den Einsatz vorbereitet. Jetzt sind unsere Kolonnen der Niederlassung  in Leer (Niedersachsen) im Einsatz und übernehmen das Gründen und Stellen der Oberleitungsmaste.

Gründungsarbeiten auf der Südbahn_Bauabschnitt TEH 3

Zum Einsatz kommen dabei sowohl die Gleisrammen als auch die Zweiwege-Bagger des SPITZKE-Technikparks.


 

Update #3 – Bauabschnitt TEH 3, es geht los!

Betonmaste werden per Ganzzug von Möllenhagen zur Südbahn transportiert

Per Ganzzug erreichten 300 Oberleitungsmaste Anfang März 2020 den Bauabschnitt TEH 3.

Gefertigt in der Produktion der SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH im mecklenburg-vorpommerschen Möllenhagen gingen die Maste mit der SLG SPITZKE LOGISTIK GmbH auf 28 Waggons auf Reisen – über Friedrichshafen am Bodensee bis nach Ravensburg zum Entladen ins Baugleis. Von März bis Juli 2020 ist die Strecke zwischen Aulendorf und Ravensburg für die anstehenden Arbeiten gesperrt. Es geht also los! Die Elektrifizierung des letzten Südbahn-Abschnitts hat begonnen.

Einen Bericht dazu hat u.a. Philipp Richter, Redakteur bei der Schwäbischen Zeitung, für seine Leser verfasst. Diesen gibt es hier zu lesen.


 

Update #2 - Was bisher geschah

Seit August 2018 erstelektrifizieren die Mitarbeitenden unseres Kompetenzbereichs Ausrüstung/​Elektrotechnik in vier Bauabschnitten die Südbahn. Für die Elektrifizierung der Strecke werden zwischen Ulm und Friedrichshafen und weiter bis Lindau zudem von unseren Gründungsexperten rund 4.000 Maste gestellt, die größtenteils von der SPITZKE-eigenen Produktionstochter für Spannbetonprodukte, der SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH, stammen.

Bereits im November 2018 konnte die erste fertige Kettenwerkslänge gefeiert werden. Am 18. September 2019 fiel dann der erste Rammschlag zur Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn, dem südlichsten Bauabschnitt zwischen Friedrichshafen und Lindau-Aeschach. Mittlerweile sind auf den Streckenabschnitten TEH 1 und TEH 2 (Ulm – Aulendorf) sowie TEH 4 (Bodenseegürtelbahn) die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen.

Über die Elektrifizierungsarbeiten des Mittelabschnitts TEH 3 (Aulendorf – Friedrichshafen) durch SPITZKE lesen Sie ab sofort hier im Baustellenticker.


 

Update #1 – Südbahn: Die Strecke

Die sogenannte Südbahn führt von Ulm über Biberach an der Riß, Aulendorf und Ravensburg nach Friedrichshafen am Bodensee. Sie ist heute eine der wenigen zweigleisigen Hauptstrecken in Deutschland, die noch nicht vollständig elektrifiziert sind. Sie wurde von 1846 bis 1850 erbaut und ist damit eine der ältesten Eisenbahnstrecken in Baden-Württemberg. Zweigleisig ausgebaut wurde sie zwischen 1905 und 1913.

Ein Volkslied als musikalisches Denkmal
Kurz nach ihrer Inbetriebnahme wurde der Südbahn zudem mit dem Volkslied „Auf der Schwäb’schen Eisenbahn“ ein musikalisches Denkmal gesetzt. Der Refrain zählt, beginnend mit der Landeshauptstadt Stuttgart, die Haltestationen entlang der Strecke auf – allerdings in nicht ganz korrekter Reihenfolge. So heißt es in dem Lied: „Auf de schwäbsche Eisebahne gibts gar viele Haltstatione: Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach! Trulla, trulla, trullala, trulla, trulla, trullala […].“


 

Willkommen auf der Südbahn!

Seit Anfang März ist es vor Ort nun nicht mehr zu übersehen. SPITZKE arbeitet am Lückenschluss der Elektrifizierung zwischen dem baden-württembergischen Aulendorf und Friedrichshafen am Bodensee. Und damit sagen auch wir hier im Baustellenticker: Herzlich willkommen auf der Südbahn im Bauabschnitt TEH 3!

In den kommenden Monaten nehmen wir Sie an dieser Stelle mit auf die Baustelle, berichten über die Arbeiten der eingesetzten SPITZKE-Kompetenzen, liefern spannenden Informationen zum aktuellen Geschehen und lassen Sie ein wenig hinter die Kulissen dieses spannenden Großprojekts blicken.

Wir wünschen gute Lektüre und freuen uns über Ihr Interesse!


 

Alle SPITZKE-Baustellenticker finden Sie hier in der Übersicht.