Als in der Bahninfrastrukturbranche tätiges Unternehmen sind wir tagtäglich für den Erhalt und den Ausbau einer der klimafreundlichsten und nachhaltigsten Mobilitätsformen im Einsatz – den Verkehr zur Schiene. Diese Arbeit ist energie- und ressourcenintensiv. Daher ist es uns wichtig, diese Aufgabe ebenfalls an ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten auszurichten – ganz im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns, im Sinne heutiger und künftiger Generationen verantwortungsvoll zu handeln. Dieser Anspruch findet sich auch in unserer Unternehmensphilosophie, unseren Werten und nicht zuletzt in unserem Verhaltenskodex wieder. Auf diesen drei Säulen basiert unser Handeln als Unternehmensgruppe, miteinander und als Partner unserer Auftraggeber.
Erfahren Sie mehr über unser Engagement für Gemeinwohl und Umwelt, unsere sozialen Standards und unser Selbstverständnis in der Nachwuchs- bzw. Mitarbeitendenförderung.
Seit 2016 nehmen wir am EcoVadis-Rating teil. Die weltweit anerkannte Plattform bewertet die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Durch die detaillierte Analyse unserer Stärken und Verbesserungspotenziale erhalten wir wertvolle Impulse, um unsere Nachhaltigkeitsstrategie kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Teilnahme am EcoVadis-Rating unterstreicht unseren Anspruch, Verantwortung transparent zu leben und gemeinsam mit unseren Partnern nachhaltige Standards zu fördern.
Unsere internen Prozesse und Abläufe sind auf nachhaltiges Wirtschaften und Effizienz ausgelegt. Dafür nutzen wir ein Integriertes Managementsystem, das alle Bedarfe abbildet und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse unterstützt. Wesentliches Element sind unsere Zertifikate nach internationalem Standard, wie z. B. ISO 14001 (Umwelt), ISO 45001 (Arbeits- und Gesundheitsschutz) und ISO 50001 (Energiemanagement). Darüber hinaus nehmen wir regelmäßig an branchenspezifischen Zertifizierungen teil. Mehr Informationen finden Sie hier.
Um unsere gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ist uns der breite Rückhalt unserer Mitarbeitenden sehr wichtig. Nur durch diesen lassen sich ökologische und soziale Aspekte wirksam in unserer Unternehmenskultur verankern. Daher gibt es bei SPITZKE ein eigenes Team, das sich mit der Umsetzung von Themen und Projekten in Sachen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility beschäftigt. Alle Mitarbeitenden können hier mitgestalten und Verantwortung übernehmen – als Mitglieder im Team, mit Projektideen oder direkt in der Umsetzung. Eine Auswahl unserer Projekte finden Sie hier.
Energieeffizienz ist für uns ein zentraler Bestandteil nachhaltigen Wirtschaftens. Um hier gruppenweit planvoll zu agieren und Transparenz zu schaffen, setzen wir in der SPITZKE SE, der SLG SPITZKE LOGISTIK GmbH und der SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH auf zertifizierte Energiemanagementsysteme nach ISO 50001. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Als Bahninfrastrukturunternehmen mit Fokus auf Erneuerung, Modernisierung und Elektrifizierung der Schieneninfrastruktur trägt unsere Arbeit zur nachhaltigen Mobilität und Reduktion von CO₂-Emissionen im Verkehr bei. Wir sind aber auch bestrebt, unseren eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Auf Basis einer CO₂-Bilanz entwickeln wir daher Maßnahmen und Konzepte, um unsere Emissionen zu reduzieren – bspw. durch den Einsatz von Photovoltaik, E-Mobilität oder alternativer, klimaneutraler Kraftstoffe.
Zudem setzen wir auch beim Stromeinkauf auf Ökostrom, derzeit mit einem Anteil von 68 %. Mehr Informationen finden Sie hier und in unserem Nachhaltigkeitsbericht.
Biodiversität spielt für uns an zwei Stellen innerhalb unserer Unternehmensgruppe eine entscheidende Rolle: An unseren Standorten und auf den Bauvorhaben.
An unseren Standorten unterstützen wir die Artenvielfalt durch eine Standortbegrünung aus einheimischen Arten, insektenfreundlichen Pflanzen und Blühstreifen. Auf dem Gelände der SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH haben wir zudem Bienenvölker angesiedelt.
Auf den Bauvorhaben setzen wir die festgelegten Vorgaben zum Artenschutz für den Auftraggeber um. Das beinhaltet u. a. die Rücksichtnahme auf Vogelbrutzeiten, den Schutz von Eidechsen und die Untersuchung von Bauwerken auf Besiedlung durch Fledermäuse. Informationen zu unseren Projekten finden Sie hier.
Da der Bahninfrastrukturbau in der Regel große Mengen an Material benötigt, lässt sich mit ressourcenschonenden Bauverfahren und entsprechender Technologie viel bewirken. Dazu gehört bspw. der Einsatz von Recyclingmaterial. Unsere Bettungsreinigungsmaschinen sind darauf ausgelegt, ausgebauten Schotter direkt vor Ort zu recyceln und wieder zu verbauen. Auf diese Weise lassen sich der Bedarf an Neuschotter und die damit verbundenen Transportwege deutlich verringern.
Ebenso können ausgebaute Schwellen teilweise auf Strecken mit geringerer Belastung wiederverwendet oder in ihre Bestandteile für andere Zwecke zerlegt werden – u. a. bei unserer Unternehmenstochter SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH. Auch im Bereich der Mastgründung nutzen wir eigene patentierte Verfahren, die mit deutlich weniger Beton und Erdbaumaßnahmen auskommen als herkömmliche Verfahren.
Vielfalt ist als einer unserer vier Unternehmenswerte fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Das zeigt sich auch darin, dass bei SPITZKE inzwischen Kolleg*innen aus über 72 verschiedenen Herkunftsländern vereint sind. Mit über 350 jungen Menschen in Ausbildung und Studium bis hin zu Kolleg*innen, die ihren Beruf auch über ihr Renteneintrittsalter hinaus in verschiedenen Teilzeitmodellen ausüben, sind wir auch in Bezug auf unsere Altersstruktur ausgesprochen divers aufgestellt.
Zudem freuen wir uns, dass es uns mehr und mehr gelingt, weibliche Kolleginnen für einen Beruf im gewerblichen oder technischen Bereich zu begeistern. Darüber hinaus unterstützen wir Inklusion und Integration, schaffen Optionen, wenn die Gesundheit einen Berufswechsel erfordert, und bieten Praktika für Schüler*innen und Geflüchtete an, um auch hier Einstiegsmöglichkeiten in die SPITZKE-Familie zu bieten.
Im Bahninfrastrukturbau ist Sicherheit das A und O. Um hier bestens aufgestellt zu sein, haben wir bei SPITZKE ein spezialisiertes Team, das sich permanent für die Einhaltung der Schutzanforderungen sowie die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden einsetzt.
Das beinhaltet u. a. regelmäßig Begehungen, Unterweisungen, Schulungen und das Durchführen von Gefährdungsbeurteilungen, die stetig an die jeweils aktuellen Neuerungen aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz angepasst werden. Unser Bereich Arbeitssicherheit ist zudem in ein zertifiziertes Arbeitssicherheitsmanagementsystem eingefasst.
Neben der Arbeitssicherheit ist uns auch die Gesundheit unserer Mitarbeitenden ein wichtiges Anliegen. Von fachkundigen Beratungen, bspw. zur Ergonomie am Arbeitsplatz, der Zusammenarbeit mit unseren Betriebsärztinnen bis hin zu Impfaktionen, Firmenläufen sowie psychosoziale Beratungsangebote bieten wir unseren Mitarbeitenden verschiedene Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten an. Rund 58 % unserer Mitarbeitenden nehmen jedes Jahr Angebote unserer Gesundheitsförderung in Anspruch.
Als Unternehmensgruppe ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mit unserer jährlichen Aktion „Spenden statt Schenken“ unterstützen wir z. B. eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen in unseren Heimatregionen. Durch Kooperationen, u. a. mit Hochschulen, das Abhalten von Studierendenwettbewerben und der Beteiligung an sozialen Aktionstagen, wie dem Girls Day oder dem Tag der Schiene, zeigen wir Perspektiven auf und unterstützen auf verschiedenen Ebenen. Der 2015 gegründete SPITZKE FONDS e. V. wurde für Menschen in unverschuldeten Notlagen ins Leben gerufen und spendet darüber hinaus für soziale Zwecke.
Für uns bedeutet nachhaltiges Wirtschaften auch, in hohem Maß junge Menschen auszubilden und unseren Mitarbeitenden eine langfristige Beschäftigungsperspektive mit Möglichkeiten zur permanenten beruflichen Weiterentwicklung zu bieten. Unsere SPITZKE AKADEMIE hat diesbezüglich eine Vielzahl an schwerpunktmäßigen Schulungen, Seminare zu Softskills und externe Fortbildungen im Portfolio. Das gruppeneigene Ausbildungszentrum schafft Übungsraum für Theorie und Praxis, um unsere Azubis und dual Studierenden bestmöglich auszubilden und optimal auf ihre künftigen Tätigkeiten vorzubereiten.
Ergänzend dazu verfügen wir über ein eigenes Praxisfeld, damit diese im und am Gleis aktiv werden können. Unsere Personalentwicklung ist darauf bedacht, das Potenzial der Kolleg*innen zu erkennen, sie gezielt zu fördern und Entwicklungswege aufzuzeigen. Im Bereich Ausbildung und Studium erreichen wir momentan eine Übernahmequote von 80 %. Zudem entfallen auf jeden unserer Mitarbeitenden jährlich im Schnitt 7,1 Schulungstage.
Compliance ist in unserer Unternehmenskultur fest verankert und hat bei SPITZKE einen hohen Stellenwert. Dies äußert sich zum einem in unserem Anspruch, im Wettbewerb stets fair zu handeln sowie in der Unternehmensführung und in unseren Prozessen stets integer, transparent, verantwortungsvoll, regel- und gesetzeskonform zu agieren. Auch von unseren Mitarbeitenden erwarten wir, dass sie die gesetzlichen Anforderungen jederzeit einhalten. Diese Punkte werden auch durch unser Compliance-System, das wir fortwährend weiterentwickeln, in den Fokus gerückt.
Mit unseren Kompetenzzentren, Niederlassungen, Unternehmensbereichen und Tochtergesellschaften sind wir hauptsächlich in Deutschland ansässig und führen den Großteil unserer Projekte in Deutschland aus. Hinzu kommen einzelne Projekte im europäischen Ausland. Diese Konstellation gilt weitestgehend auch für unsere Partner.
Im Geschäftsjahr 2024/2025 kamen 97 % unserer Nachunternehmer aus Deutschland und 92 % unserer Lieferanten aus Deutschland.
Darüber hinaus stellen wir auch an unsere Lieferanten, Dienstleister und Nachunternehmer aus dem Ausland hohe Ansprüche und haben das Ziel, lange Lieferwege und unnötige Lagerhaltung zu vermeiden.
Digitale Prozesse ermöglichen nicht nur eine einfachere Vernetzung und Kommunikation, sondern auch das Einsparen von Ressourcen, wie Papier und Arbeitszeit. Darüber hinaus hilft die Auswertung umfangreicher digitaler Datensätze dabei, weitere Möglichkeiten zur Ressourcenschonung zu identifizieren. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Prozesse zu digitalisieren und daraus resultierende Potenziale im Einklang mit bestehenden Regularien zu nutzen.
Unsere Nachhaltigkeitsprojekte
Bereits seit 2018 erstellt SPITZKE jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht für die Unternehmensgruppe. Bis 2024 haben wir auf freiwilliger Basis berichtet und uns am GRI-Standard orientiert. Durch die neuen EU-Regeln zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung (CSRD) stellen wir unseren Berichterstattungsprozess seit 2025 auf den ESRS um, damit unsere Unternehmensgruppe auch künftig alle Anforderungen erfüllt, die an uns gestellt werden.
Für Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit, sprechen Sie uns an: Nachhaltigkeit@spitzke.com
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