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Foto (v.l.): Dr. Volker Hentschel (DB Netz AG), Dr. Michael Bernhardt (VDB/​Rail Power Systems GmbH), Dirk Flege (Allianz pro Schiene), Ingolf Leithoff (QLX GmbH)

#Neuigkeiten #Menschen 05. September 2018

InnoTrans 2018: Interviewserie im Vorfeld der SPITZKE-Podiumsdiskussion. Im Gespräch mit Dr. Volker Hentschel – Vorstand Produktion DB Netz AG

Während der InnoTrans, am 19. September, diskutieren ab 15.30 Uhr Dr. Volker Hentschel (Vorstand Produktion DB Netz AG), Dirk Flege (Geschäftsführer Allianz pro Schiene), Dr. Michael Bernhardt (Vizepräsident Infrastruktur VDB und Vorsitzender der Geschäftsführung der Rail Power Systems GmbH) und Ingolf Leithoff (Geschäftsführer QLX GmbH) mit Dr. Alexander von Lieven (Bereichsleiter des Unternehmensbereichs Ausrüstung/​Elektrotechnik, SPITZKE SE & Sprecher der Geschäftsführung SPITZKE FAHRWEGSYSTEME GmbH) zur Frage „Mehr Betrieb, weniger Personal, mehr Baustellen. Das geht?!“. Wir haben allen Diskutanten vorab schon einmal vier Fragen gestellt.

Die ersten Antworten kommen von Dr. Volker Hentschel (Vorstand Produktion DB Netz AG).

Herr Dr. Hentschel, was fasziniert Sie am System Bahn?
Die Bahn ist ein hochkomplexes technisches und auch soziales System, das sein Potenzial, z.B. hinsichtlich Qualität und Kapazität noch nicht ausgeschöpft hat. Wir stehen zwar vor großen Herausforderungen, aber zugleich auch vor großen Chancen, die Schiene als in der Zukunft unverzichtbaren Verkehrsträger weiterzuentwickeln.

Wo sehen Sie derzeit die größte Herausforderung für die schienengebundene Infrastruktur in Deutschland?
Wir bewegen uns in einem Spannungsfeld aus notwendiger Modernisierung des Bestandsnetzes und der gleichzeitig notwendigen Steigerung von Qualität, Pünktlichkeit und Kapazität für unsere Kunden. Beim Thema Modernisierung des Bestandnetzes stehen wir zudem vor der Herausforderung der Personalverfügbarkeit bei EIU und Baufirmen in Bezug auf Anzahl und Qualifikation.

Welche grundlegenden Weichenstellungen sind erforderlich, um die oben genannte Herausforderung zu meistern?
Wir sollten verstärkt über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten und bereit sein, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Insbesondere im Bereich der Technik und Digitalisierung sollten wir die sich daraus ergebenden Chancen nutzen. Zudem müssen wir uns verstärkt und frühzeitig der Personalzuführung und -qualifikation widmen.

Auf dem SPITZKE-Messestand diskutieren Sie während der InnoTrans zum Thema „Mehr Betrieb, weniger Personal, mehr Baustellen. Das geht?!“. Welche Aspekte liegen Ihnen dabei besonders am Herzen?
Mir ist einerseits wichtig, ein gemeinsames Verständnis in Bezug auf das Spannungsfeld zwischen Modernisierung, Kapazität, Qualität und Personal sowie den notwendigen Handlungsbedarf herzustellen. Andererseits kommt es darauf an, das Commitment zu erzielen, dass der Eisenbahnsektor die Herausforderungen nur durch Zusammenarbeit und verlässliche Partnerschaften erfolgreich wird lösen und gleichzeitig die bestehenden Chancen nutzen können. Denn ein Selbstoptimieren auf Kosten der anderen Marktteilnehmer schadet mit Blick auf die Herausforderungen langfristig dem gesamten Eisenbahnsektor in Deutschland.

Dr. Volker Hentschel ist seit Dezember 2017 Produktionsvorstand der DB Netz AG. Zuvor verantwortete er in der Zentrale der DB Netz AG den Bereich „Technik- und Anlagenmanagement Fahrweg“. Von 2008 bis 2016 war der promovierte Wirtschaftsingenieur Leiter Produktion im Regionalbereich Süd und zuvor unter anderem Geschäftsführer bei der DB Services Süd GmbH. Vor seiner Zeit im DB-Konzern war Volker Hentschel als Berater in verschiedenen Verkehrs- und Industrieunternehmen tätig.

Lesen Sie demnächst die Antworten von:

  1. Dr. Michael Bernhardt, Vizepräsident Infrastruktur VDB und Vorsitzender der Geschäftsführung der Rail Power Systems GmbH
  2. Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene
  3. Ingolf Leithoff, Geschäftsführer QLX GmbH

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