Gleisumbauzug UM-S 2001

Fahrweg – Schienen- und Schwellenwechsel

Technikpark
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Der Gleisumbauzug UM-S 2001 arbeitet nach dem Umbauverfahren MATISA-SPITZKE, benannt nach dem Schweizer Hersteller der Maschine. Es ermöglicht den kontinuierlichen Umbau von Gleisen mit unterschiedlichen Schwellenformen. Der UM-S 2001 kopiert die alte Gleislage und / oder erstellt sie nach einer Soll-Geometrie in einem durchgehenden Arbeitsgang neu. Seine Leistungsfähigkeit garantiert die Minimierung von Sperrzeiten.

Gleisumbauzug UM-S 2001 Grafik

Funktionsmerkmale

  • Schienen- und Schwellenwechsel mit hoher Umbauleistung
  • Sehr kurze Ein- bzw. Ausfädelzeiten (≤ 30 bzw. 45 min)
  • Arbeiten in Minimalradien
  • Umbau von Holz-, Beton-, Stahl- und Bi-Blockschwellen
  • Schonende Behandlung der Neustoffe (Schienen, Schwellen)
  • Verzicht auf den Stopfgang, Befahrbarkeit des Gleises nach dem Umbau mit 70 km/​h (in Erprobung)
  • Kopie der alten Gleisgeometrie oder Neuerstellung einer Soll-Geometrie in einem Arbeitsgang
  • Biologisch abbaubares Hydrauliköl
  • Emissionsarme Dieselmotoren
  • Einsatz von Oberbaustoffwagen
    • Bauart (Slmmps Wagen)  – Fahrschienenhöhe 1.200 mm
    • Bauart (462- 464 Slps Wagen) – Fahrbahnhöhe 900 mm
    • Bauart (466 Slps Wagen) – Fahrbahnhöhe 1.470 mm
  • Verschwenkung von 100 mm und Absenkung von 100 mm

Technische Daten

Gesamtmasse 242 t
Höhe über SO 4.398 mm
Länge über Puffer 92.390 mm
Achszahl 15
Motorleistung 380 kW
max. Geschwindigkeit gezogen 100 km/​h
max. Geschwindigkeit Eigenantrieb 5 km/​h
Achsabstand max. 28.800 mm in Arbeitsstellung, max. 17.000 mm in Transportstellung

Leistungsparameter

Umbauleistung 250 m/​h
Arbeitsradius ≥ 250 m
min. Arbeitsbreite 3 m
Arbeitshöhe unter Fahrleitung ≥ 4,95 m von SO
Ausbau/​Einbau der Schwellentypen Holz, Beton, Stahl, Bi-Block
Verschwenkung des Gleises ± 100 mm
mögliche Absenkung des Gleises 100 mm
Arbeiten in Überhöhung max. 160 mm
Herstellung einer neuen Überhöhung möglich Ja