Korridor Rechter Rhein

Sanieren im Welterbe

Mit dem Korridor Rechter Rhein wird die hoch belastete Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden umfassend modernisiert. Die Strecke gehört zur europäischen Rhein-Alpen-Verbindung. Die bedeutende Güterverkehrsachse in Deutschland ist die wichtigste Verbindung von den westlichen Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und Italien.

Vom 10. Juli 2026 bis zum 12. Dezember 2026 wird die Strecke am rechten Rheinufer voll gesperrt. In dieser Zeit werden umfangreiche Leistungen gebündelt, um die Strecke für die nächsten Jahre fit zu machen. Wir sind Teil der Korridorsanierung Rechter Rhein und verantwortlich für das Los 2. Dieses erstreckt sich über 41,3 km von Kaub bis Oberlahnstein.

Auf dem gesamten Korridor Rechter Rhein werden Gleise, Weichen und Signale mit modernstem Standard ausgerüstet und neue elektronische Stellwerkstechnik installiert. Teilweise werden neue Oberleitungsanlagen errichtet und der Fahrdraht gewechselt. Darüber hinaus werden 36 Verkehrsstationen auf der Strecke modernisiert, Personenunterführungen erneuert und Bahnsteige verlängert.

Wir leisten die Korridorsanierung als Generalunternehmer für das Los 2 und setzen eine Vielzahl an Bauleistungen gemeinsam mit unseren Partnern um. Bei der Sanierung der Strecke Rechter Rhein realisieren wir einen großen Umfang im Bereich Ingenieurbau.

Rechter Rhein in Bildern

Updates vom Projekt

Update #8 –10. Juli 2026

Es geht los: Startschuss ist gefallen

​Heute beginnt die Hauptsperrung auf dem Korridorprojekt Rechter Rhein. ​Um 21 Uhr wird die Strecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf bis vorrausssichtlich Dezember 2026 voll gesperrt. Im Vorlauf der Totalsperrung sperren unsere Teams Gleise und Weichen, stellen Sh2-Scheiben auf und Weichenantriebe ab. Drei Stellwerke und die Oberleitung werden abgeschaltet, das OLA-Erdungskonzept realisiert, der Eingang der Materiallieferzüge sowie das Eingleisen koordiniert. Das Großprojekt rollt an und wird innerhalb weniger Stunden Fahrt aufnehmen. Wir wünschen allen, die beteiligt sind, einen erfolgreichen Projektstart.

Update #7 – 9. Mai 2026

Wenig Flächen, viel Verkehr

Wohin mit Erde, Schotter und Abbruchmaterial? Freie Flächen sind am Rhein Mangelware. Neben dem Fluss verläuft die Straße, dann die Bahn und dann kommt der Fels. Die wenigen vorhandenen Flächen unterliegen strengen Auflagen, denn das Obere Mittelrheintal ist Weltkulturerbe, die Umweltbauüberwachung entsprechend rigoros. Auf Flächen im Hochwasserschutzgebiet darf z. B. kein Schüttgut gelagert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die größte Fläche für Material dezentral am nördlichen Ende in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt. Einiges an Material, Maschinen und Technik wird über die Straße rollen müssen.

Update #6 – 28. März 2026

Felsige Hänge

Die Bahnstrecke verläuft nicht nur direkt neben dem Rhein, sie wird auf der anderen Seite auch von Felshängen begrenzt. Diese Hänge müssen gesichert sein, um zu verhindern, dass Steine und Geröll auf die Eisenbahnstrecke fallen können. Im Zuge der Korridorsanierung wird die Felshangsicherung auf rund 6.000 m² erneuert. Dafür sind unsere Kollegen bereits jetzt im Einsatz und bereiten die Arbeiten vor. Die Stahlsicherungen werden aufgrund der schwierigen Lage per Helikopter ins Baufeld transportiert.

Update #5 – 8. November 2025

Dringende Maßnahme in Abschnitt 1

Wir sind im Bauabschnitt 2 zwischen Kaub und Oberlahnstein aktiv, leisteten im November aber im benachbarten Bauabschnitt 1 dringende Oberbaumaßnahmen in Hattenheim. Im Bf Hattenheim bauten wir auf knapp 1.000 m Länge eine neue 30 cm tiefe Planumsschutzschicht und neuen Schotter ein. Da das Wasser im Gleis stand, wurde auch die Entwässerung erneuert. Hier bauten unsere Kollegen insgesamt 517 m neue Tiefenentwässerung ein und erneuerten das Planum. Darüber hinaus mussten sämtliche Schienenstegdämpfer per Hand entfernt werden.

Update #4 – 3. September 2025

Planung läuft auf Hochtouren

Die Ausführungsplanung für den Korridor Rechter Rhein ist aktuell das zentrale Thema. Unser Planungskoordinator hat das Projekt seit April strukturiert, organisiert und die Kommunikation sowie den Datenaustausch aufgesetzt. „Herausfordernd ist die schiere Menge an Planungsleistungen, wir haben nur ein halbes Jahr Zeit“, sagt er. „Aber alle Beteiligten in der Projektplanung und ausführende Personen arbeiten Hand in Hand. Neben dem Vorantreiben der Planungen, achte ich auch auf die richtige Kommunikation“. Denn wie wir wissen, sind richtige Absprachen die Basis für den Erfolg unserer Projekte. So entsteht aus der Entwurfsplanung eine fundierte Ausführungsplanung aller Gewerke.

Update #3 – 15. Juli 2025

Vorbereitende Sperrung

Um die vielen Maßnahmen der fünfmonatigen Hauptsperrung 2026 umzusetzen, wurden in einer vorbereitenden ersten Sperrpause wichtige Leistungen umgesetzt. Aus Gründen der Logistik muss ein Durchlass vorab zurückgebaut und erneuert werden. Nachdem die Stützwand verfestigt war, konnte die Baugrube hergestellt werden. Unsere Fahrweg-Kolonnen bauten das Gleis zurück und die OLA-Teams verschwenkten die Oberleitungsanlage, damit unsere Ingenieurbau-Profis den alten Durchlass abbrechen und den neuen als Fertigteil einheben konnten. Ein straffes Programm für sechs Tage – unsere Teams hatten nur 150 Stunden Zeit.

Update #2 – 15. Mai 2025

Ingenieurbau im Fokus

Für dieses Korridorprojekt sind alle unsere Kompetenzen gefragt und alle Standorte und Niederlassungen im Einsatz. Den größten Anteil am Auftragsvolumen – rund 60 % – liegen in unserem Unternehmensbereich Großprojekte/Ingenieurbau. Als Generalunternehmer für das Los 2 setzen wir die Ingenieurbauleistungen mit unseren Partnern Vinci SA, H. Klostermann Baugesellschaft mbH sowie Himmel u. Papesch Bauunternehmung GmbH um. Zurückgebaut, saniert bzw. neugebaut werden u. a. drei Durchlässe, eine Fußgängerüberführung, acht Eisenbahnüberführungen, acht Verkehrsstationen sowie 1.800 m Schwergewichtswänden und 5.800 m² Felshangsicherung.

Update #1 – 10. April 2025

Rechter Rhein – wir sind beauftragt

Wir sind von der DB InfraGO mit der Ausführung der Korridorsanierung Rechter Rhein beauftragt. Seit August 2024 bearbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen die Unterlagen für ein Angebot zur Ausschreibung. Nach der Submission im Januar haben wir im März den Zuschlag erhalten. Die Bahnstrecke von Wiesbaden bis Unkel, südlich von Bonn, ist in vier Lose unterteilt. Wir sind im Los 2 für den 41,3 km langen Bauabschnitt zwischen Kaub und Oberlahnstein verantwortlich. Die Planungen und Vorbereitungen sind angelaufen: auf geht´s!

Update #8 –10. Juli 2026

Es geht los: Startschuss ist gefallen

​Heute beginnt die Hauptsperrung auf dem Korridorprojekt Rechter Rhein. ​Um 21 Uhr wird die Strecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf bis vorrausssichtlich Dezember 2026 voll gesperrt. Im Vorlauf der Totalsperrung sperren unsere Teams Gleise und Weichen, stellen Sh2-Scheiben auf und Weichenantriebe ab. Drei Stellwerke und die Oberleitung werden abgeschaltet, das OLA-Erdungskonzept realisiert, der Eingang der Materiallieferzüge sowie das Eingleisen koordiniert. Das Großprojekt rollt an und wird innerhalb weniger Stunden Fahrt aufnehmen. Wir wünschen allen, die beteiligt sind, einen erfolgreichen Projektstart.

Update #7 – 9. Mai 2026

Wenig Flächen, viel Verkehr

Wohin mit Erde, Schotter und Abbruchmaterial? Freie Flächen sind am Rhein Mangelware. Neben dem Fluss verläuft die Straße, dann die Bahn und dann kommt der Fels. Die wenigen vorhandenen Flächen unterliegen strengen Auflagen, denn das Obere Mittelrheintal ist Weltkulturerbe, die Umweltbauüberwachung entsprechend rigoros. Auf Flächen im Hochwasserschutzgebiet darf z. B. kein Schüttgut gelagert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die größte Fläche für Material dezentral am nördlichen Ende in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt. Einiges an Material, Maschinen und Technik wird über die Straße rollen müssen.

Update #6 – 28. März 2026

Felsige Hänge

Die Bahnstrecke verläuft nicht nur direkt neben dem Rhein, sie wird auf der anderen Seite auch von Felshängen begrenzt. Diese Hänge müssen gesichert sein, um zu verhindern, dass Steine und Geröll auf die Eisenbahnstrecke fallen können. Im Zuge der Korridorsanierung wird die Felshangsicherung auf rund 6.000 m² erneuert. Dafür sind unsere Kollegen bereits jetzt im Einsatz und bereiten die Arbeiten vor. Die Stahlsicherungen werden aufgrund der schwierigen Lage per Helikopter ins Baufeld transportiert.

Update #5 – 8. November 2025

Dringende Maßnahme in Abschnitt 1

Wir sind im Bauabschnitt 2 zwischen Kaub und Oberlahnstein aktiv, leisteten im November aber im benachbarten Bauabschnitt 1 dringende Oberbaumaßnahmen in Hattenheim. Im Bf Hattenheim bauten wir auf knapp 1.000 m Länge eine neue 30 cm tiefe Planumsschutzschicht und neuen Schotter ein. Da das Wasser im Gleis stand, wurde auch die Entwässerung erneuert. Hier bauten unsere Kollegen insgesamt 517 m neue Tiefenentwässerung ein und erneuerten das Planum. Darüber hinaus mussten sämtliche Schienenstegdämpfer per Hand entfernt werden.

Update #4 – 3. September 2025

Planung läuft auf Hochtouren

Die Ausführungsplanung für den Korridor Rechter Rhein ist aktuell das zentrale Thema. Unser Planungskoordinator hat das Projekt seit April strukturiert, organisiert und die Kommunikation sowie den Datenaustausch aufgesetzt. „Herausfordernd ist die schiere Menge an Planungsleistungen, wir haben nur ein halbes Jahr Zeit“, sagt er. „Aber alle Beteiligten in der Projektplanung und ausführende Personen arbeiten Hand in Hand. Neben dem Vorantreiben der Planungen, achte ich auch auf die richtige Kommunikation“. Denn wie wir wissen, sind richtige Absprachen die Basis für den Erfolg unserer Projekte. So entsteht aus der Entwurfsplanung eine fundierte Ausführungsplanung aller Gewerke.

Update #3 – 15. Juli 2025

Vorbereitende Sperrung

Um die vielen Maßnahmen der fünfmonatigen Hauptsperrung 2026 umzusetzen, wurden in einer vorbereitenden ersten Sperrpause wichtige Leistungen umgesetzt. Aus Gründen der Logistik muss ein Durchlass vorab zurückgebaut und erneuert werden. Nachdem die Stützwand verfestigt war, konnte die Baugrube hergestellt werden. Unsere Fahrweg-Kolonnen bauten das Gleis zurück und die OLA-Teams verschwenkten die Oberleitungsanlage, damit unsere Ingenieurbau-Profis den alten Durchlass abbrechen und den neuen als Fertigteil einheben konnten. Ein straffes Programm für sechs Tage – unsere Teams hatten nur 150 Stunden Zeit.

Update #2 – 15. Mai 2025

Ingenieurbau im Fokus

Für dieses Korridorprojekt sind alle unsere Kompetenzen gefragt und alle Standorte und Niederlassungen im Einsatz. Den größten Anteil am Auftragsvolumen – rund 60 % – liegen in unserem Unternehmensbereich Großprojekte/Ingenieurbau. Als Generalunternehmer für das Los 2 setzen wir die Ingenieurbauleistungen mit unseren Partnern Vinci SA, H. Klostermann Baugesellschaft mbH sowie Himmel u. Papesch Bauunternehmung GmbH um. Zurückgebaut, saniert bzw. neugebaut werden u. a. drei Durchlässe, eine Fußgängerüberführung, acht Eisenbahnüberführungen, acht Verkehrsstationen sowie 1.800 m Schwergewichtswänden und 5.800 m² Felshangsicherung.

Update #1 – 10. April 2025

Rechter Rhein – wir sind beauftragt

Wir sind von der DB InfraGO mit der Ausführung der Korridorsanierung Rechter Rhein beauftragt. Seit August 2024 bearbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen die Unterlagen für ein Angebot zur Ausschreibung. Nach der Submission im Januar haben wir im März den Zuschlag erhalten. Die Bahnstrecke von Wiesbaden bis Unkel, südlich von Bonn, ist in vier Lose unterteilt. Wir sind im Los 2 für den 41,3 km langen Bauabschnitt zwischen Kaub und Oberlahnstein verantwortlich. Die Planungen und Vorbereitungen sind angelaufen: auf geht´s!

Projektinfos auf einen Blick

Unsere Leistungen im Los 2 sind in drei große Bereiche gegliedert:

  • Das Kompetenzzentrum Mitte in Erlensee realisiert die Fahrwegleistungen.
  • Der Unternehmensbereich Großprojekte/Ingenieurbau setzt mit insgesamt 31 Bauwerken einen Großteil des Leistungskatalogs um.
  • Der Unternehmensbereich Ausrüstung/Elektrotechnik koordiniert die Gewerke Oberleitungsanlagen, Telekommunikation, 50 Hertz sowie Leit- und Sicherungstechnik.

Maßnahmen Großprojekte/Ingenieurbau (Auszug):

  • Rück- und Neubau von drei Durchlässen
  • Rückbau einer Fußgängerüberführung
  • Neubau und Sanierung von acht Eisenbahnüberführungen
  • umfassende Modernisierung von acht Verkehrsstationen (Bahnsteige inkl. Treppen und Dächer, Aufzüge, Personentunnel)
  • Sanierung von 1.800 m Schwergewichtswänden
  • 5.800 m² Felshangsicherung.

Maßnahmen Ausrüstung/Elektrotechnik (Auszug):

  • 2.200 Bauteilerdungen
  • 35.800 m OSE/Kabelverlegung
  • Um- und Neubau von 21 Weichenheizungen
  • drei Signalgründungen
  • 73.000 m Kabelverlegung Leit- und Sicherungstechnik (LST) und Telekommunikation (TK)
  • Neubau von zwei Betonschalthäusern
  • 42.200 m Kabeltiefbau

Maßnahmen Fahrweg (Auszug):

  • Stopfarbeiten auf 20.200 m
  • vollständige Bettungserneuerung und Planumsverbesserung auf 4.750 m
  • 3.200 m Gleiserneuerung
  • Erneuerung von 34 Weichen
  • Stellen von 18 neuen Masten

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Ansprechpartner Presse
Kristin Gebhardt
Telefon: +49 33701 901-20163
E-Mail: kristin.gebhardt@spitzke.com