Cengiz arbeitet seit einem halben Jahr bei SPITZKE und bereichert unser Ausbildungsteam im Bereich Elektrotechnik seit Tag eins. Wie er zu SPITZKE gekommen ist und mit welcher Philosophie er seine Azubis tagtäglich motiviert und voranbringt, hat er uns erzählt.
Cengiz, wie bist du zum Ausbilder im Bereich Elektrotechnik bei SPITZKE geworden?
Bevor ich zu SPITZKE kam, habe ich rund zehn Jahre in der Türkei an einer staatlichen Berufsschule gearbeitet und dort bereits junge Leute in unterschiedlichen Bereichen der Elektrotechnik geschult. Ich selbst habe eine Ausbildung zum Elektroniker abgeschlossen und dann mein Fachabitur sowie zwei Bachelorabschlüsse absolviert – erst für Lehramt im Bereich Elektrotechnik, dann in Elektroingenieurwissenschaften. Gerade arbeite ich an meiner Abschlussarbeit für den Master in Elektroingenieurwissenschaften. Meine Zeit als Lehrer an der Berufsschule in der Türkei hat mich sehr erfüllt. Daher habe ich hier in Deutschland nach einer ähnlichen Aufgabe gesucht und bin schließlich bei SPITZKE fündig geworden.
Was begeistert dich an deinem Beruf?
Meine Tätigkeit als Ausbilder sehe ich weniger als Beruf, sondern mehr als Berufung. Ausbilder zu sein, ist mein Traumjob. Ich hätte mich auch selbstständig machen können, aber es war von vornherein mein Wunsch, jungen Menschen in einem dualen System Wissen zu vermitteln und in einer lehrenden Funktion zu arbeiten. Das tolle an unserem dualen Ausbildungssystem ist, dass man Theorie und Praxis gleichzeitig vermitteln kann. Wir als Ausbilder*innen wollen immer beide Aspekte miteinander verknüpfen, damit unsere Azubis die gelernte Theorie direkt ausprobieren und festigen können. Wir achten sehr auf unsere Nachwuchskräfte und schauen, wo wir die Azubis unterstützen können und fragen gezielt nach, wo noch Übungsbedarf herrscht oder wir etwas verbessern können. In der Elektrotechnik ist eine der größten Herausforderungen für unsere Azubis, einen Schaltplan richtig zu lesen. Das müssen sie zuerst lernen. Wenn sie dies beherrschen, ist der wichtigste Grundstein für die Arbeit gelegt und alles andere geht leichter. Jungen Menschen dieses Wissen zu vermitteln, macht einfach Spaß.
Gibt es besondere Methoden, die du in deinem Unterricht anwendest?
Jeder Azubi ist einzigartig und manchmal kann ich es am Gesicht ablesen, wenn ein neuer Lerninhalt nicht direkt verstanden wurde. Das ist absolut kein Problem. In diesem Fall ändere ich einfach meine Lehrmethode und schaue, welche Art der Stoffvermittlung für welchen Azubi funktioniert. Da kann ich mich individuell gut anpassen. Ganz gleich, ob es auch, mal etwas mehr Zeit beansprucht. Die nehme ich mir gern. Es gehört zu meinem Job dazu, mich auf die unterschiedlichen Lerntypen und deren Bedürfnisse einzustellen. So entwickle ich mich als Lehrer auch weiter. Meine Azubis wissen außerdem, dass sie jederzeit mit Fragen zu mir kommen können und keine Angst haben müssen, wenn sie etwas nicht gleich auf Anhieb verstanden haben. Ich habe schon immer die Ansicht vertreten, dass die jungen Menschen, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeite, sehr schlau sind und immer neue Impulse und Ideen mitbringen. Dadurch lerne auch ich jeden Tag etwas Neues dazu. Als Lehrer, aber auch sonst finde ich es wichtig, mich mit den Jugendlichen weiterzuentwickeln – das ist mein Ziel, aber vor allem meine Philosophie für das Leben selbst.
Würdest du selbst deine Ausbildung bei SPITZKE absolvieren, wenn du nochmal in der Situation wärst?
Ja auf jeden Fall, sogar sehr gern. SPITZKE macht viel für die Mitarbeitenden und die internen Bereiche sind untereinander super verknüpft. Auch die Abläufe innerhalb der Abteilungen funktionieren sehr gut. In meinen vorherigen Jobs musste man lang auf neue Materialien für Unterrichtseinheiten warten. SPITZKE hingegen ist ohnehin bereits gut ausgestattet, aber auch der Prozess für Neuanschaffungen ist schnell. Mir gefällt die Firmenphilosophie auch insgesamt sehr gut und ich schätze es sehr, dass ich mit meinem Kollegium und meinen Azubis auch mal lachen kann. Aus diesem Grund empfehle ich die Ausbildung bei SPITZKE sehr.
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