Wenn der Platz für Baumaterialien in unseren Lagerräumlichkeiten knapp wird, müssen überdachte Lagerflächen im Außenbereich geschaffen werden. Die Lösung? Container. Deren elektrotechnische Ausstattung bietet eine ideale Gelegenheit für unsere Azubis des Unternehmensbereichs Ausrüstung/Elektrotechnik, ihr erlerntes Wissen anzuwenden.
Bei unseren Projekten erleben unsere Nachwuchskräfte hautnah, wie verschiedenste Abläufe und Prozesse im Team umgesetzt werden. Ein gutes Beispiel dafür bot der elektrotechnische Ausbau spezieller Container für unsere Standorte, den unsere Azubis aus dem ersten und dritten Lehrjahr gemeinsam umgesetzt haben. Für den Ablauf des Projekts nahm jeder von ihnen eine spezielle Rolle ein– egal ob Bauleiter*in oder Polier*in, alle übernahmen Verantwortung.
Wichtig war, dass es zum Schluss Licht und Strom in den Containern gab. „Dafür haben wir Schalter installiert und die Lampen im Innenraum mit Magneten an der Decke befestigt, sodass diese auch flexibel einsetzbar sind und z. B. über einer beweglichen Werkbank hängen können. Außerdem haben wir die Schaltkästen verbaut, die Sicherungen dazu verdrahtet und die Kabelkanäle verlegt. Das hat super funktioniert, weil wir uns gegenseitig unterstützt haben“ sagt einer der angehenden Elektroniker für Betriebstechnik.
Das Besondere bei diesem Projekt? Es wurden nicht nur Kabel und Anschlüsse für die Stromzufuhr und die Beleuchtung verbaut, sondern auch zum ersten Mal nachhaltige Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern installiert. Pro Container wurden vier Module verbaut, die jeweils 450 Watt erzeugen. Neben dem Nachhaltigkeitsaspekt bietet diese elektrotechnische „Insel“ jedoch auch weitere Vorteile. Würde man die Container mit zusätzlichen Speichern versehen, könnten diese autark und somit ganz flexibel genutzt werden. „Perspektivisch sind solche mit PV-Modulen versehenen Container auch für Aufenthaltsorte oder weitere Materiallager vorstellbar“ erklärt der zuständige Werkstatt- und Lagerleiter. Ein positiver Nebeneffekt dieser Maßnahme ist, dass die PV-Module auf den Dächern zur Beschattung beitragen und somit den Innenraum der Container kühler halten. Wenn alle Container fertig sind, werden sie am Zielort in das Netz eingespeist, sodass sie mit dem überschüssigen Strom den Bauhof mitversorgen können.
Das Pilotprojekt umfasste insgesamt zwei Wochen Arbeitsaufwand, wobei Azubis unterschiedlicher elektrotechnischer Ausbildungsberufe ihren Anteil hatten. Doch das Fazit unserer jungen Kollegen ist einhellig: „Wir haben grundsätzliche Abläufe gelernt, die wir für später einmal gut gebrauchen können. Auch spannend war, dass es das erste komplett eigenständige Projekt war, dass wir von Anfang bis Ende durchgeführt haben. Das entgegengebrachte Vertrauen und die Chance, einen Beitrag leisten zu können, fühlt sich schon gut an“, ergänzt ein Azubi.
Wir freuen uns auf die kommenden Projekte unserer Nachwuchskräfte und sind gespannt, welche innovativen und nachhaltigen Ideen noch folgen werden.
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