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#Karriere #Menschen #Neuigkeiten 19. September 2018

Die Mobilitätsgestalterin

Unsere Kollegin Simone Bauer ist von der Allianz Pro Schiene mit dem Innovationspreis Mobilitätsgestalterin für die Entwicklung einer Absaugvorrichtung für Schweißarbeiten ausgezeichnet worden. Mit uns spricht sie über ihre Auszeichnung und den Weg zu ihrer ausgezeichneten Innovation.

Frau Bauer, herzlichen Glückwunsch zum Innovationspreis Mobilitätsgestalterin. Wie fühlen Sie sich gerade?

Das ist ganz schwer zu beschreiben (lacht). Ich schwanke von aufgeregt bis total glücklich. Ich freue mich sehr, dass unsere Entwicklung auf diese Weise honoriert wurde. Es ist wirklich unsagbar.

Sie sind in der Kategorie „Innovation Arbeitswelt“ für die Entwicklung einer Entlüftung für Schweißarbeiten ausgezeichnet worden. Worum handelt es sich dabei genau?

Unsere Innovation ist ein System, das zur Absaugung der Dämpfe und Gase konzipiert wurde, die beim Schweißen entstehen. Im Schienenfahrzeugbau gibt es für Schweißarbeiten in der Regel keinen klassisch definierten Produktionsprozess. Die Arbeiten sind oft an sehr schwer zugänglichen Stellen durchzuführen. Das macht den Einsatz konventioneller Absaugvorrichtungen schwierig. Die Frage war nun, wie sich unter diesen Umständen neben den klassischen Systemen ein zentrales Lüftungssystem am Ort des Geschehens einsetzen lässt, um den Schweißer und nicht zuletzt auch die Personen, die in seiner Umgebung arbeiten, vor den entstehenden Schweißgasen zu schützen.

Wie hat sich gezeigt, dass hier Lösungsbedarf besteht?

Einerseits ist mir selbst aufgefallen, dass die bestehenden Systeme für die Aufgabe nicht optimal geeignet sind. Zum anderen sind auch die Kollegen damit auf mich zugekommen. Schließlich bin ich ja nicht ständig bei den Arbeiten zugegen. Sie müssen sich vorstellen, dass gerade bei langwierigen Arbeiten die Dämpfe sich zum Teil unter den Maschinen sammeln und von alleine nicht entweichen können. Wir haben dann zusammen das Problem analysiert und uns Konzepte überlegt, wie sich mit verschiedenen Möglichkeiten eine Lösung finden lässt.

Simone Bauer mit ihrer Innovation, Foto: SPITZKE SE

Wie ging der Entwicklungsprozess vonstatten?

Letztendlich durch ausprobieren. Wir wollten ja in erster Linie eine Lösung in Anlehnung an bestehende Anlagen finden. Wir haben also immer wieder probiert, wie wir unsere Systeme verändern und miteinander kombinieren könnten. Welche Anschlussmöglichkeiten haben wir an unseren Absauganlagen, was gilt es um- oder neuzubauen? Wir haben dann erste Versionen hergestellt und getestet, geschaut was nicht richtig funktioniert und dann weiter optimiert. Das ging so lange, bis wir den optimalen Absaugprozess gefunden hatten. So hat sich am Ende die Variante herauskristallisiert, für die wir jetzt den Preis bekommen haben.

Wie wird SPITZKE das System einsetzen?

Es wird künftig über den Prototyp hinaus mehrere dieser Absaugvorrichtungen geben und auch in verschiedenen Variationen – je nachdem, wo und unter welchen Rahmenbedingungen sie eingesetzt werden. Da das System nicht in Serienproduktion, sondern bei uns im Haus in Handarbeit entsteht, ist es problemlos möglich, auch von einem Modell verschiedene Abstufungen herzustellen. Aber letztendlich ist auch das ein steter Entwicklungsprozess. Die Praxis wird zeigen, welche Variante tatsächlich die beste ist.

Sie sind bei SPITZKE im Einkauf tätig. Wie hat es sich ergeben, dass Sie aus dieser Funktion heraus ein System für Schweißarbeiten entwickelt haben?

Ich bin nicht nur im Einkauf tätig, sondern auch als stellvertretende Schweißaufsichtsperson im Schienenfahrzeugbau. Daher bin ich was das Schweißen anbelangt in die Prozesse involviert und kenne die täglichen Herausforderungen. So habe ich mitbekommen, dass wir hier Handlungsbedarf haben.

Dann auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch!

Danke!

Mobilitätsgestalterin Simone Bauer, Foto: SPITZKE SE

Simone Bauer ist seit etwas mehr als zwei Jahren bei der SPITZKE SE im Zentraleinkauf für den Bereich Ausrüstung/​Elektrotechnik tätig. Außerdem ist die studierte Maschinenbauerin mit Qualifikation zur Schweißfachingenieurin stellvertretende Schweißaufsichtsperson bei der SPITZKE-Tochter SCHIENENFAHRZEUGBAU GROSSBEEREN GmbH.

#Allianz pro Schiene #Frauen in der Bahnbranche #InnoTrans #Mobilitätsgestalterin

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