Mit der Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts hat das Großprojekt Ammerseebahn einen Meilenstein erreicht. Die nächsten sieben Wochen arbeitet unser Team unter Hochdruck an weiteren drei Bauabschnitten.
Nach abschließenden Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik (LST) und Probefahrten rollen die Züge wieder. Am Montag, 13. Oktober 2025 sind die Fahrten im Bauabschnitt (BA) 4 von Dießen Richtung Weilheim wieder aufgenommen worden. Das Teilstück ging vertragsgemäß zuerst in Betrieb, um die Fahrgäste, die bis dato den Schienenersatzverkehr genutzt haben, zu entlasten. Die SEV-Busse mussten einen weiten Umweg um das Moor herum fahren. Die Eisenbahnstrecke führt direkt durch das sumpfartige Gelände.
Entsprechend groß waren und sind die Herausforderungen für unsere Niederlassung Buchloe, die die umfangreiche Gleiserneuerung leistet. Wo einst der Ammersee war, erwies sich der Boden als extrem weich und das Unterplanum als nicht tragfähig. Es musste über mehrere hundert Meter weit komplett ausgetauscht werden. Unsere Planumssanierungs- und Reinigungsmaschine Katharina die Große, die bis zum 12. Oktober auf der Ammerseebahn in allen Bauabschnitten im Einsatz war, musste besonders lehmige Passagen auslassen. Diese Abschnitte wurden – und werden in den BA 1 bis 3 bis Anfang Dezember – mit viel Aufwand in konventioneller Bauweise erneuert.
Im fertigen BA 4 hatten unsere Buchloer Kolleginnen und Kollegen die größten Probleme mit dem Boden. Auch eine Spezialfräse, die Kalk und Zement in den Untergrund streute, half nicht. Am Ende musste der Boden komplett ausgetauscht und das Unterplanum mit Schotter und einem Geotextil stabilisiert werden. Die schweren Bedingungen wurden vom Ammerseebahn-Team angenommen und mit Bravour gemeistert. Vielen Dank allen Kolonnen der Niederlassung Buchloe, allen Maschinisten des Unternehmensbereichs Gleisbaumaschinen und der SPITZKE Schweißtechnik GmbH für ihren tatkräftigen Einsatz.
Die Herausforderungen und Projektfortschritte hat unser Team aus Buchloe immer wieder auch Anwohnern und Passanten erklärt. Dabei hat SPITZKE einen besonderen Anhänger gewonnen. Am Ammersee-Westufer ist ein Siebenjähriger glühender Fan von SPITZKE geworden und hat ein 2,5 m langes Kunstwerk angefertigt. Was für eine Kreativität!

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