#Ausbildung erleben 28. November 2025

Gesicherter Aufstieg statt Klassenzimmer: SPITZKE-Azubis klettern in den Berufsalltag

Sicherheitsgurte, wackelnde Holzbalken und ein Blick nach unten in die Tiefe – Im Waldhochseilgarten Jungfernheide startete ein neues Abenteuer für unsere angehenden Fachkräfte für Metalltechnik. Hierbei sammelten sie wichtige Erfahrungen, um sich später sicher und geschickt in ihrem Arbeitsumfeld an Masten zu bewegen.

Nicht jeder fühlt sich in luftigen Höhen wohl. Doch wenn das Arbeiten in der Höhe zum Berufsalltag gehört, lohnt sich ein prüfender Blick nach unten, um die eigene Schwindelfreiheit realistisch einschätzen zu können. Was für unsere Auszubildenden im ersten Lehrjahr bislang nur pure Theorie war, wandelte sich im Rahmen einer mehrtägigen Schulung in greifbare Realität und erste praktische Erfahrungen. Beim Ausflug in den Waldhochseilgarten Jungfernheide tauschten sie Tablet, Fineliner & Co. gegen Waldboden, Klettergurt und eine ordentliche Portion Nervenkitzel.

In einem dreitägigen Intensiv-Programm durften unsere Azubis hautnah erleben, wie theoretisches Wissen, Teamarbeit und körperlicher Einsatz nicht nur im Berufsalltag der Fachkraft für Metalltechnik vereint werden, sondern im Notfall sogar Leben retten können. An Tag 1 startete die Gruppe mit einer Schulung an unserer AKADEMIE, die den Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) umfasste. Denn bevor es in die Höhe und später an den Mast gehen kann, müssen Grundlagen des Kletterns, aber auch der Personen- und Eigenrettung sitzen. Nach der erfolgreich bestandenen Schulung ging es dann am Folgetag für unsere sechs Azubis in Begleitung ihrer Ausbilder sowie des Arbeitsschutzbeauftragten unseres Unternehmensbereichs Ausrüstung/Elektrotechnik in den Kletterpark. Dort stand nicht nur das seilunterstützte Aufsteigen auf der Tagesordnung, sondern insbesondere auch das Teambuilding. Als Team in ungewohnter Umgebung zusammenarbeiten zu können, kann den Erfolg eines ganzen Arbeitseinsatzes ausmachen. Um diese Fähigkeit zu testen und auszubauen, widmeten sich die Azubis – unter Anweisung einer Trainerin – spielerischen Team-Übungen, welche volle Konzentration und gegenseitiges Vertrauen erforderten. So gelang es unseren Nachwuchskräften u. a. mit Geschick und Absprache eine Übung zu lösen, bei der alle sechs Azubis auf nur einem einzelnen Getränkekasten standen, ohne, dass einer hinunterfiel. Mit Teamgeist lassen sich schließlich die verzwicktesten Herausforderungen meistern.

Wie bei unseren Bauprojekten steht auch im Kletterpark die Sicherheit an erster Stelle. Dank der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen der Betreiber ist das Tragen eines Helms – im Gegensatz zu unseren Bauvorhaben – nicht erforderlich.

Unter dieser Voraussetzung ging es im Anschluss endlich in den Kletterparcours, bei dem sich mit der Zeit nicht nur die Höhe der Kletterelemente, sondern auch der Schwierigkeitsgrad steigerte. Schon kurz nach Beginn wurde deutlich, dass das Teamwork der vorherigen Übungen auch hier Erfolg zeigen würde. Die Azubis gaben sich gegenseitig Anweisungen, koordinierten und sicherten sich untereinander – Fähigkeiten, die auch am dritten Tag im Praxisfeld in Großbeeren beim Klettern an einem Übungsmast gefragt waren. Hier offenbarte sich der Kontrast zwischen Freizeitsport und dem beruflichen Einsatz in schwindelnder Höhe. Als besonders spannend erwies sich eine gestellte Unfallsituation, in der das Wissen und die Erfahrung der vorherigen Tage zum Tragen kam.

Mit Sicherheitsausrüstung gegen Absturz ausgestattet stiegen die Azubis also den Mast hinauf, positionierten und koordinierten sich nach gemeinsamer Absprache, um sich sicher am Mast bewegen zu können. Auch das Abseilen aus der Höhe sowie eine Simulation zur Eigen- und Personenrettung meisterte die Gruppe souverän. Ein Ergebnis, dass auch die Ausbilder stolz machte.

Spannend zu wissen: Die Übungsmaßnahmen waren so erfolgreich, dass die Ausbilder ein paar Azubis schon zwei Wochen später zu Übungszecken auf eines unserer Bauvorhaben schickten, um das erworbene Know-how in die Praxis umzusetzen. Mit Teamgeist und gegenseitigem Vertrauen ist kein Ziel zu hochgesteckt.

 

 

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