Hochmoderner Neuzugang im SPITZKE-Technikpark: Auf der InnoTrans feierte der erste volldigitalisierte Stopfroboter mit vollautomatischem Streckenstopfmodus, der auf deutschen Bahninfrastrukturprojekten zum Einsatz kommen wird, seine Premiere.
Der „S7 CPLS 32 4.0 Continuous Tamping Robot“ ist vom österreichischen Hersteller system7 entwickelt worden. Er ist in der Lage, im kontinuierlichen Zweischwellenmodus Gleise vollautomatisch zu bearbeiten. Herzstück ist sein innovatives Stopfaggregat, das auf die vollautomatisierte Durchführung des Stopfvorganges ausgelegt ist. Das zugrundeliegende Verfahren „S7 Automatikstopfen“ basiert im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren nicht auf einer fixen Beistellzeit (nach Ril 8244.220). Stattdessen ermittelt eine Sensorik, wann die optimale Verdichtung erreicht ist. Die Vorteile dieser Technologie liegen einerseits in einer erheblichen Reduktion des Materialverschleißes der Stopfkomponenten sowie in einer deutlich geringeren Feinstaubemission und Lärmimmission während des Stopfvorganges. Ein weiterer Faktor ist der perspektivisch zum Betrieb erforderliche, jedoch wesentlich reduzierte Personalaufwand. Im vollautomatischen Modus bedarf es lediglich einer überwachenden Person, sofern entsprechende Zulassungen im jeweiligen Anwendungsgebiet vorhanden sind.
Der für SPITZKE gefertigte und auf der InnoTrans 2026 gezeigte Stopfroboter S7 CPLS 32 4.0 befindet sich derzeit noch in der Endfertigung. Er ist der erste seiner Art, der in Deutschland zum Einsatz kommen wird, und absolviert im Frühjahr 2027 seinen ersten Praxiseinsatz.
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