#Großprojekte 20. Februar 2026

Korridor auf Betriebstemperatur

Wie sind die Arbeiten zwischen Neumarkt und Regensburg angelaufen? Welche Startschwierigkeiten gab es?

​​​​​​​​​​​​​​​Unser größtes Korridorprojekt ist gut gestartet. Dank des weniger strengen Winters im Süden Deutschlands wurden in der ersten Woche bereits etliche Leistungen planmäßig umgesetzt. Dennoch ist das Wetter alles andere als optimal und erschwert die Arbeiten. Der Leistungsumfang hat es ebenso in sich und der Bedarf an Abstimmungen zwischen den Gewerken ist noch höher als sonst. Kommunikationswege, Schnittstellen, also der Datenaustausch und die Kommunikation zwischen verschiedenen Personen und Systemen sowie die Organisation der Abläufe mussten sich erst einspielen.

Davon unbeeindruckt haben sich unsere Teams aus der gesamten Unternehmensgruppe schnell zurechtgefunden und kommen in allen Gewerken gut voran. Tag für Tag. Meter um Meter geht es vorwärts bei der Generalsanierung Nürnberg–Regensburg. Überall entlang der Strecke zwischen Neumarkt und Regensburg wird mit Hochdruck gearbeitet:

  • Die alte Oberleitungsanlage ist demontiert, das Material für neue Maste per Helikopter ins Baufeld transportiert und bereits dutzende Fundamente wurden gegründet, um Bauwerkslasten abzuleiten und die Standsicherheit zu gewährleisten.
  • Alte Bahnhofsgebäude, Bahnsteige und Brücken sind abgerissen, Verbau für neue Personenunterführungen eingebracht und Durchlässe errichtet.
  • Unzählige Kilometer Kabel wurden entfernt und neue Kabelquerungen erstellt.
  • Mehrere hundert Meter Gleis wurden konventionell umgebaut, unsere Teams des Unternehmensbereichs Gleisbaumaschinen reinigen im Fließbandverfahren Tag und Nacht das Gleisbett und verbessern das Planum, so dass ein vorbereiteter und ebener Untergrund entsteht.

Der Auftakt am 7. Februar verlief verhältnismäßig reibungslos und tatsächlich haben unsere Kolleginnen und Kollegen in den ersten Tagen noch wesentlich mehr als das hier Genannte geleistet. Doch klar ist auch: „Am Anfang müssen sich alle ins Projekt einfinden, die jeweils Beteiligten und die Örtlichkeiten kennenlernen. Auch die eine​​ oder andere Überraschung bleibt nicht aus. Das ist normal. Hinzu kommt, dass die Dimensionen dieses Projekts für uns alle neu sind. Dennoch: Der Start war gut, wir hatten direkt am ersten Tag sehr viele Bauspitzen im Baufeld und kommen gut voran“, schätzt unser Gesamtprojektleiter ein.

Wir bedanken uns für den bisherigen Einsatz aller Beteiligten, die den gelungenen Start dieses Megaprojekts geleistet haben. ​​